Kindertageseinrichtungen

In Kindertageseinrichtungen werden Kinder für einen Teil des Tages oder ganztags regelmäßig betreut. Traditionell unterscheidet man zwischen Kindergarten, Hort und Kinderkrippe.

Ein Kindergarten ist zum einen das Gebäude, zum anderen die Einrichtung zur Kindertagesbetreuung für Kinder. Zumeist wird als Kindergarten die Einrichtung für Kinder im Alter zwischen 3 und 6 Jahren bezeichnet; in Abgrenzung zur Kinderkrippe (0 bis 3 Jahre) und zum Hort (Kinder im Grundschulalter).

Die Betreuung durch Tagesmütter bzw. Tagesväter („Tagespflege") ist den Kindertageseinrichtungen gleichgestellt.

In den Kindertageseinrichtungen arbeiten unterschiedliche pädagogische Fachkräfte, wie Erzieher/innen, Sozialpädagogen und Kinderpfleger.

Die meisten Einrichtungen werden durch örtliche kommunale und kirchliche Träger oder durch die Freie Wohlfahrtspflege unterhalten. Darüber hinaus gibt es auch andere freie Träger (wie Vereine oder Elterninitiativen) und mittlerweile immer häufiger auch privatwirtschaftliche Träger, die Kindergärten betreiben.

Zusätzlich bzw. ergänzend zu den Regelkindergärten gibt es sonderpädagogische und heilpädagogische Kindergärten, welche meist als Integrative Kindergärten ausgelegt sind. Weitere besondere Formen von Kindergärten sind Waldkindergarten, Betriebskindergärten sowie Kindergärten, die nach speziellen pädagogischen Theorien arbeiten, wie Montessori oder Waldorfpägogik.

Zunehmend werden die Einrichtungen nicht mehr nach Altersgruppen (Krippe, Kindergarten, Hort) oder nach Zielgruppen (Kinder mit besonderen Förderbedarfen) getrennt betrieben, sondern in integrierter oder zumindest kombinierter Form.

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