Spartipps

Wie kommt es, dass am Ende des Geldes immer noch so viel Monat übrig ist?

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Diese Frage stellen sich immer mehr Familien, denn den steigenden Preisen für Benzin, Öl, Gas oder Strom standen in letzter Zeit häufig Nullrunden bei den Einkommen gegenüber.

 

Sparen in allen Lebenslagen lautet deshalb - ob gewollt oder weil es erforderlich ist – immer häufiger die Devise. Sparmöglichkeiten für sich und seine Familie zu finden ohne Not zu leiden wird jedoch zunehmend schwieriger.

 

Wir haben Tipps und Informationen für Sie zusammengestellt, wie und wo Sie ohne Verlust an Lebensqualität sparen können und – in den meisten Fällen – auch noch der Umwelt Gutes tun.

 

 

 

1   Nie mit leerem Magen einkaufen!

Erstellen Sie sich zu Hause eine Einkaufsliste. So kaufen Sie nicht das Falsche oder doppelt, vergessen aber auch nichts. Kaufen Sie so selten wie möglich ein, denn bei jedem Einkauf gerät man in Versuchung, doch noch das eine oder andere mitzunehmen - oft unwiderstehliche „Schnäppchen", die man eigentlich gar nicht braucht.

 

2   Antizyklisch einkaufen!

Das heißt: Fahrräder im Winter und Wintersachen am Saisonende oder im Spätsommer (da räumen die Läden noch mal ihre Lager). Technische Geräte (Computer, MP3-Player oder Handy) am besten mit genügend Abstand nach Weihnachten oder nach Messen kaufen.

 

3   Vorsícht Großpackungen!

Vergleichen Sie im Supermarkt die Preise, denn Großpackungen sind nicht immer günstiger. Achten Sie beim Preisvergleich auf die Liter- und Kilopreise, die auf der Preisauszeichnung am Regel angegeben sein müssen.

 

4   No-Name-Produkte tun es auch!

Die sind laut ÖKO-TEST und Stiftung Warentest oft genauso gut wie Markenprodukte (z.B. Batterien, Kosmetika). Dafür müssen Sie sich im Discounter oder Drogeriemarkt aber häufig bücken, denn Günstiges steht meist unten im Regal.

 

5   Leihen statt kaufen!

Selten benötigte Geräte oder Werkzeuge lassen sich gegen einen geringen Preis mieten, z.B. in Baumärkten (siehe auch in den Gelben Seiten unter „Werkzeugverleih"). Auch für Bücher, DVDs und CDs können Sie den Kaufpreis sparen, wenn Sie diese in der Bücherei ausleihen.

 

6   Günstiger tanken!

Freie Tankstellen sind meist billiger als die Großen. Lieber von der Autobahn fahren und in der nächsten Ortschaft tanken als an Raststätten. Auch lohnt der Preisvergleich von Benzin und Diesel an den Wochentagen: Meist ist am Wochenende der Kraftstoff teurer als unter der Woche; seit einiger Zeit ist am Montag der Kraftstoff am günstigsten.

 

7   Duschen statt baden!

Eine vierköpfige Familie kann 240€ pro Jahr sparen, wenn mit einem Sparduschkopf (von verschiedenen Herstellern im Fachhandel für 15 bis 35€) geduscht wird. Günstig: Eine Mischbatterie, bei der man schnell das Wasser aus- aber auch wieder mit der passenden Temperatur eingestellt hat.

 

8   Bewusst Heizen!

Temperatur in den Räumen senken: Jedes Grad weniger spart ca. 6 Prozent Energie. Das sind bis zu 80 Euro im Jahr pro Grad. Temperaturen für wenig bis gar nicht genutzte Räume runter. Im Schlafzimmer die Heizung ganz aus machen. Das spart Energie und ist gesünder. Heizkörper frei halten: Keine Vorhänge, Möbel oder Verkleidungen vor Heizkörper. Wärme staut sich dahinter und der Verbrauch steigt.

 

9   Effizient Kochen!

Wer sein Kaffee- oder Teewasser mit einem Wasserkocher statt im Kessel erhitzt, benötigt knapp 50 Prozent weniger Strom. Wichtig: Den Kocher regelmäßig entkalken, da die weiße Isolierschicht um die Heizstäbe den Stromverbrauch massiv erhöht. Deckel drauf beim kochen reduziert Energiekosten um bis zu 75 Prozent.

 

10  Billiger waschen!

Verzichten Sie auf die Kochwäsche (verbraucht doppelt so viel Strom!) und waschen Sie bei maximal 60 Grad. Beladen Sie die Waschmaschine immer voll. Nehmen Sie nicht mehr Waschpulver als vom Hersteller angegeben. Damit sparen Sie bei vier Personen bis zu 200 € pro Jahr. Schleudern Sie die Wäsche mit der höchstmöglichen Drehzahl, wenn Sie einen Wäschetrockner benutzen, damit dieser durch den kürzeren Trockenvorgang weniger Strom verbraucht.

 

11  Lampen tauschen!

Während bei herkömmlichen Glühlampen etwa 95 Prozent des Strom als Wärme verschwendet werden, haben Energiesparlampen eine doppelt so hohe Lichtausbeute und halten in der Regel zehnmal so lange. Der Ersatz einer 60-Watt-Glühlampe durch eine gleich helle 11-Watt-Energiesparlampe spart über die gesamte Betriebsdauer - meist 10000 Stunden - fast 97 Euro. Ab 2012 gilt in der EU ohnehin ein Verkaufsverbot für die alten Glühbirnen.

 

12  Stand-by vermeiden!

Wer seinen Fernseher, den PC oder das Radio stets im so genannten Stand-by-Modus belässt, muss dafür pro Jahr mit rund 70 Euro Mehrkosten rechnen. Besser: Wenn die Geräte nicht gebraucht werden, ganz abschalten oder über eine zentrale Steckerleiste ausschalten.

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