Vereinbarkeit Beruf und Familie

balance

Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie wird für die Beschäftigten immer wichtiger!

Für junge Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit eigenen Kindern ist eine gute Vereinbarkeit heute mindestens so wichtig wie das Gehalt. Das gaben 92 Prozent der Beschäftigten zwischen 25 und 39 Jahren mit Kindern unter 18 Jahren in einer repräsentativen Befragung durch die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) im Auftrag des Bundesfamilienministeriums an.

Die Bedeutung einer familienbewussten Personalpolitik zeigt sich auch in der Praxis: Über ein Viertel der Mütter und Väter (26 Prozent) haben bereits einmal den Arbeitgeber gewechselt, um Beruf und Familie besser vereinbaren zu können.

 

 

Auch für die Unternehmen gewinnt die Vereinbarkeit von Beruf und Familie weiter an Bedeutung.

Die Stichworte dazu lauten:

  • Fachkräfte binden und Fachkräfte gewinnen
  • Alterung der Erwerbsbevölkerung und damit zusammenhängend sunderhaltung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer
  • Pflege von Familienangehörigen als zunehmende Herausforderung
  • Elternzeit für Väter
  • Wiedereinstieg für Frauen und Männer nach der Elternzeit
  • Neue Erwartungen an die Vereinbarkeit von Beruf und Familie („Work-Life-Balance")

Trotz Wirtschaftskrise setzen die Unternehmen weiter auf Familienfreundlichkeit. Das belegt der Unternehmensmonitor des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln im Auftrag des Bundesfamilienministeriums:

Fast 80 Prozent der Unternehmen gaben 2009 bei einer repräsentativen Befragung an, dass Familienfreundlichkeit für das eigene Wohlergehen wichtig oder eher wichtig ist.

2006 waren es 72 Prozent der Unternehmen, 2003 lediglich 46 Prozent. Darüber hinaus erwartet fast jedes fünfte Unternehmen, dass Familienfreundlichkeit in den kommenden fünf Jahren an Bedeutung gewinnt. Lediglich acht Prozent gaben an, dass der Stellenwert von  Familienfreundlichkeit sinken wird.

drucken nach oben