Strategieentwicklung im Bündnis für Familie

Entwicklungsworkshop 3

Bündnis für Familie richtet sich neu aus

Am 30. März 2017 ludt Sina Scheiblhofer, Familienbeauftragte des Landkreises und Koordinatorin des Bündnis für Familie, zum Entwicklungs- bzw. Strategie-Workshop des Bündnis für Familie. Ziel war es, Schwerpunkte der Netzwerkarbeit neu zu definieren, neue Themen in die Bündnisarbeit zu integrieren und auch neue Bündnispartner für die Kooperation in der Arbeitsgruppe zu gewinnen. 

Um die Arbeitsgruppe thematisch zu öffnen, war und ist es notwendig, Vertreter/innen verschiedener Ausrichtungen an einen Tisch zu holen. "Deswegen freue ich mich sehr", so Sina Scheiblhofer, "dass ich neue Unternehmensvertreter/innen, aber auch weitere Vertretungen der öffentlichen Trägerschaft sowie aus der Politik für das Mitwirken im Arbeitskreis gewinnen konnte."

Entwicklungsworkshop 2

Den Workshop selbst eröffneten die Moderatoren Lising Kessler und Dominik Theisen vom Innovationsbüro Fachkräfte für die Region mit einem Impulsreferat zum Thema „Erfolgsfaktoren guter Netzwerkarbeit: Aus der Praxis – für die Praxis“. Anschließend identifizuierten und diskutierten die Anwesenden Themenschwerpunkte und neuen Handlungsfelder für das kommende Jahr.

 

Zahlreiche Handlungsfelder wurden genannt:

 Entwicklungsworkshop 5

Viele der Handlungsfelder scheinen sehr interessant. Grundsätzlich muss festgehalten werden, dass der Schwerpunkt Vereinbarkeit Beruf uns Familie für das Bündnis für Familie weiterhin erhalten bleibt. Innerhalb der Vereinbarkeitsthematik ist der Informationsbedarf im Bereich Arbeitszeitmodelle besonders hervorzuheben. 

Aber auch das Thema Senioren-Tagesbetreuung und Vereinbarkeit Beruf und Pflege sind aktuelle Themen. Hier wurde bereits eine Arbeitsgruppe eingerichtet, die nächste Schritte in Angriff nimmt.

 

Im Netzwerk steht dagegen der Austausch und das Lernen von einander im Vordergrund. Die zahlreichen wertvollen Praxisberichte der anwesenden Unternehmensvertretungen sowie die interessierten Nachfragen bestätigten diese Annahme.

 

Arbeitsergebnisse


Im Themenfeld Senioren-Tagesbetreuung verständigten sich die Netzwerkpartner darauf, dass ein Arbeitsschwerpunkt in der Transparentmachung und Bündelung der regionalen Angebote liegen soll. Hierzu sollen zunächst Angebote und Ansprechpartner gesammelt werden. In einem zweiten Schritt sollen die Daten einheitlich aufbereitet und im Anschluss On-line auf der Website des Familienportals unter www.familie-im-donau-ries.de veröffentlicht werden. Darüber hinaus diskutierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über geeignete Formate, um das Thema öffentlichkeitswirksam zu platzieren, beispielsweise im Rahmen einer Großveranstaltung. Auch die stärkere Einbeziehung und Sensibilisierung von KMU für das Thema, zum Beispiel durch einen Best-Practice-Austausch mit Firmen, wurde angesprochen. Diese Planungen werden erst einmal zurückgestellt und sollen zu einem späteren Zeitpunkt, wenn das Angebot zusammengetragen und veröffentlicht ist, konkretisiert werden.


Auch beim Thema Arbeitszeitmodelle soll es Aufgrund der Komplexität des Themas im Schwerpunkt zunächst um einen Austausch und Information gehen. Besonders die Vertreterinnen der Unternehmen signalisierten sehr großes Interesse an einem Erfahrungsaustausch zum Thema Teilzeit. Hierzu soll im Herbst 2017 ein branchenspezifischer Informationstag, z. B. mit dem Motto „Teilzeit in Produktionsbetrieben“ initiiert wer-den, der maßgeblich von der IHK unterstützt und organsiert wird.

Entwicklungsworkshop 1


Fazit

Der Workshop war laut Abschlussfeedback der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein sehr hilfreiches Reflexionsinstrument für alle Seiten. Der externe Blick durch das Innovationsbüro unterstütze das Netzwerk u. a. dabei, die zukünftigen Planungen zu fokussieren, zu konkretisieren, zu terminieren und klare Verantwortlich-keiten zu benennen.
Durch den Workshop wurden sowohl konkrete Handlungsfelder für die Netzwerkarbeit 2017/2018 herausgearbeitet als auch praktische Ideen zur Professionalisierung der Öffentlichkeitsarbeit sowie zukünftiger Projekte entwickelt. Die anwesenden Partner haben − wie oben aufgeführt − einen Maßnahmenplan für die nächsten Schritte im Jahr 2017 erarbeitet.
Das Innovationsbüro bietet dem Netzwerk „Bündnis für Familie“ an, 2018 einen Folgeworkshop durchzuführen.

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